Religionspolitik

Religion schenkt Gläubigen Hoffnung und Zuversicht. Religion prägt unsere Werte und Kulturen. Sie bietet Halt und Orientierung. Dennoch ist die Trennung von Staat und Kirche eine der größten Errungenschaften unserer Geschichte.

Was einen zu großen Einfluss der Religionsgemeinschaften in die Politik ausmacht, sehen wir in islamistisch regierten Staaten oder auch in unserem Nachbarland Polen, wo nationaler Katholizismus auch tief in die Regierung einwirkt.

Ich selbst bin religiöser und gläubiger Katholik. Mir ist ein differenzierter Umgang mit Religion sehr wichtig.

Das impulsive Kategorisieren in vermeintlich „Richtig“ und „Falsch“ lässt sich in einem Ausmaß beobachten, das zu Ausgrenzung und gesellschaftlicher Polarisierung führt.

Dahinter steht häufig das Bedürfnis nach Vereinfachung in einer komplexen Welt. Womit wir es  zunehmend zu tun haben, ist aber auch die bewusste Bindung von Anhängern durch institutionalisierte Glaubenssätze, Ersatzreligionen, Fangemeinschaften, idealisierte Parteizugehörigkeiten bis hin zu einer Esoterik, die auf gefährdende Weise wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet. Hier müssen wir hinschauen.

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